Halbleiter

Halbleiter

Ziel der ausgearbeiteten Materialien und Stationen war es, dass die Schüler bei hoher Selbstständigkeit und gleichzeitiger Entlastung der Lehrkraft experimentieren können.  Das bezieht insbesondere das angstfreie Experimentieren („Kann ich etwas kaputtmachen?“) mit ein. 

Die angestrebte Selbstständigkeit beim Experimentieren wirkt sich nicht nur positiv auf die Motivation der Schüler aus, sondern stellt auch eine starke Entlastung für die Lehrer dar.  So muss nicht jede Schaltung vor dem Einschalten der Spannung abgenommen werden, sondern die Schüler können sofort mit dem Experimentieren beginnen.  Das erhöht die zeitliche Effektivität.  Die Lehrkraft kann sich so ausschließlich auf konkrete Fragen und Probleme der Schüler konzentrieren.

Die Materialien sind so konzipiert, dass sie auch bei fehlerhafter Beschaltung durch die Schüler elektrisch kaum zu zerstören sind.

Ein weiteres Ziel war eine möglichst breit angelegte Differenzierung.  Diese Differenzierung kann sowohl als Binnendifferenzierung, als auch als äußere Differenzierung angelegt werden. Jede Lehrkraft hat im Vorfeld der Einheit verschiedene Schwerpunkte anders gewichtet.  Die ausgearbeiteten Stationen versuchen dem weitgehend Rechnung zu tragen. 

Viele Stationen existieren in mehrfacher Ausfertigung (z.B. T-3a, 3b, 3c, …)

Diese Stationen sollen nicht von einer Gruppe bearbeitet werden sondern dienen der Differenzierung.

1. Differenzierung leistungsmäßig

Die Stationen sind so konzipiert, dass sie gleiche Inhalte bei verschiedenen Voraussetzungen und verschiedener Tiefe in der Erarbeitung erwarten.  Dabei kann die Differenzierung sowohl den Leistungsstand der Gruppe, als auch den Kenntnisstand der Klasse berücksichtigen.  Auf diese Weise ist es möglich, Stärken und Schwächen aus den vergangenen Schuljahren aufzufangen und zu kompensieren.  Die Differenzierung kann dabei sowohl Gruppen-, als auch Klassenweise greifen.

2. Material

Je nach Kenntnisstand der Schüler können die zu nutzenden Materialien gewählt werden.  So können sowohl LED´s  mit oder ohne Vorwiderstand eingesetzt werden.   Bei den LED´s ohne Vorwiderstand muss berücksichtigt werden, dass die Schüler den Vorwiderstand richtig einbauen können, da ansonsten die LED zerstört werden kann.  Wird die LED mit integriertem Vorwiderstand verwendet, dann können die Schüler, auch bei einer Fehlschaltung, diese elektrisch nicht zerstören. Zur äußeren Unterscheidung, sind die LED´s mit Vorwiderstand auf einem roten Stecker montiert.  Die LED´s ohne Vorwiderstand sind auf einem schwarzen Stecker montiert.

 

 

logo_mathe1
[Home] [Didaktik] [Produkte] [Black-Box] [Lampen, Schalter] [Halbleiter] [Widerstände] [Optik] [Material] [Bestellung] [Garantie & Sicherheitshinweise] [Was ist LePrax?] [Download] [AGB]

[Impressum]